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Nationale Aktionspläne und Strategien

Jugendpolitische Anknüpfungspunkte (Stand 2019)

Das Kompetenzzentrum Jugend erfasst regelmäßig jene nationale Aktionspläne und Strategien, die jugendpolitische Anknüpfungspunkte beinhalten.

Aktionspläne und Strategien

Veröffentlicht: 2015/2016
Federführung: BKA
Mitwirkende Ressorts: sämtliche Bundesministerien, unter Koordinierung BKA und BMEIA
Jugendpolitische Anknüpfungspunkte: Die Jugend wird als wichtiger Akteur, sowohl bei der Umsetzung, als auch als Anspruchsgruppe der Agenda 2030 betrachtet.

Österreich wird beim Hochrangigen Politischen Forum der Vereinten Nationen 2020 in New York seinen ersten Freiwilligen Nationalen Umsetzungsbericht hinsichtlich der SDGs vorlegen und präsentieren. Nach den allgemeinen Empfehlungen der Vereinten Nationen sollte das Thema Jugend bei derartigen Berichtslegungen schwerpunktmäßig Berücksichtigung finden.

Auf EU-Ebene ergibt sich ebenso eine Reihe von Anknüpfungspunkten: Das am 30.1.2019 von der Europäischen Kommission vorgelegte Reflexionspapier „Towards a Sustainable Europe by 2030“ nimmt eine Bestandsaufnahme im Hinblick auf mögliche Folgemaßnahmen zur Umsetzung der von den Vereinten Nationen formulierten Ziele (SDGs) in Europa bis 2030 vor. Zum Reflexionspapier wurden Schlussfolgerungen des Rates erarbeitet, welche im Rat Allgemeine Angelegenheiten (RAA) am 9.4.2019 angenommen wurden und worin u.a. die Schlüsselrolle, die junge Menschen bei der Verwirklichung der Nachhaltigkeitsziele spielen können, betont wird und die Mitgliedstaaten ersucht werden, die Bedürfnisse und Erwartungen von jungen Menschen in ihren Beiträgen zur Umsetzung der Agenda 2030 in allen wichtigen Politikbereichen zu berücksichtigen und jungen Europäerinnen und Europäern die Möglichkeit zu geben, auf geeignete Weise ihren Beitrag zu einer immer nachhaltigeren Union zu leisten.

(Link zur Agenda)

Veröffentlicht: 2017
Federführung: BMASGK
Mitwirkende Ressorts: BKA
Jugendpolitische Anknüpfungspunkte: Jugendbezug, da der Aktionsplan entlang der verschiedenen Lebensphasen von Frauen (Jugend - Berufsalter - höheres Alter) strukturiert ist. Jugendbezug findet sich im Kapitel Mädchen und junge Frauen mit folgenden Wirkungszielen:

  • Bei Mädchen und jungen Frauen ein positives Selbstbild für ein gesundes Leben fördern.
  • Einen reflektierten Umgang mit gesellschaftlichen Rollenbildern bei Mädchen und jungen Frauen fördern.
  • Die sexuelle Gesundheit von Mädchen und jungen Frauen fördern und schützen.

Darüber hinaus werden Mädchen und junge Frauen auch bei den generationenübergreifenden Wirkungszielen adressiert:

  • Gendergerechte Gesundheitsversorgung und Gesundheitsforschung fördern.
  • Frauen treffen informierte, gesundheitsbewusste und selbstbestimmte Entscheidungen in Gesundheitsfragen.
  • Gewaltprävention - Hilfe und Unterstützung für von Gewalt betroffene Frauen ausbauen.
  • Institutionen (insbesondere Beratungsstellen) für frauenspezifische Aspekte bei Behinderung sensibilisieren.
  • Gesundheitliche Chancengerechtigkeit für sozioökonomisch benachteiligte Frauen mit Migrationshintergrund erhöhen.
  • Armutsrisiken von Frauen in allen Lebensphasen verringern.

(Link zum Aktionsplan)

Veröffentlicht: 2015
Federführung: BMVIT
Jugendpolitische Anknüpfungspunkte: Verankerung Schifffahrt in relevanten Lehrplänen und Verfügbarkeit von verbessertem Lehrangebot zu den Themen Schifffahrt und Logistik; Anstoß von und aktive Beteiligung an internationale Initiativen zur logistischen Ausbildung. 

(Link zum Aktionsprogramm)

Veröffentlicht: 2013
Federführung: BMASGK
Jugendpolitische Anknüpfungspunkte: Schwerpunkt der Arbeitsinspektion im Rahmen der Strategie 2014/2015 war die Unfallprävention von Handverletzungen bei Jugendlichen: Die AUVA führte von Herbst 2014 bis Ende 2015 eine Kampagne zum Thema Prävention von Handverletzungen durch. Der Bericht ist abrufbar auf der Website der Arbeitsinspektion.

(Link zur Strategie)

Veröffentlicht: 2016
Federführung: BMASGK
Mitwirkende Ressorts: BMBWF, BMDW, BKA
Jugendpolitische Anknüpfungspunkte: Mithilfe von AusBildung bis 18 sollen alle Unter-18- Jährigen eine über den Pflichtschulabschluss hinausgehende Ausbildung abschließen.

(Link zur Website AusBildung bis 18 und zum Ausbildungspflichtgesetz, BGBl. I Nr. 62/2016)

Veröffentlicht: 2014
Federführung: BMNT
Jugendpolitische Anknüpfungspunkte: Jugendbezug durch den Ausbau der Lehrpläne aller Bildungsstufen im Hinblick auf das Verständnis von Biodiversität, deren Dynamik und umfassenden Wert, auf das Konzept der Ökosystemleistung sowie der Handlungsoptionen für den Erhalt der Biodiversität.

(Link zur Strategie)

Veröffentlicht: 2019
Federführung: BMNT
Mitwirkende Ressorts: BMVIT, BMBWF
Jugendpolitische Anknüpfungspunkte: Jugendbezug findet sich in einigen Handlungsfeldern der Bioökonomie. Besonders durch den Ausbau biobasierter Wirtschaft und dem damit verbundenen steigenden Bedarf an qualitativ hochwertig Ausgebildeten werden Jugendliche angesprochen – besonders durch die Verankerung von Bioökonomie im Bildungswesen (Ausbildung und Lehre). Nachhaltiger Konsum, als wesentliche Stütze der Transformation des Wirtschaftssystems, hat ebenfalls einen starken Bezug zu Jugendlichen.

(Link zur Strategie)

Veröffentlicht: 2014
Federführung: BMVIT
Jugendpolitische Anknüpfungspunkte: Bewusstseinsbildung bei Jugendlichen; zielgruppenspezifische Maßnahmen für Jugendliche

(Link zur Strategie)

Veröffentlicht: 2019
Federführung: BMOEDS
Mitwirkende Ressorts: Chief Digital Officers aus allen Ressorts
Jugendpolitische Anknüpfungspunkte: Der Bund ist der größte Arbeitgeber in Österreich. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels werden in den nächsten 13 Jahren rund die Hälfte der Bundesbediensteten in Pension gehen. Dadurch eröffnen sich zahlreiche und vielfältige Berufschancen. Der Bundesdienst spricht als attraktiver und verlässlicher Arbeitgeber, der viele Entwicklungsmöglichkeiten bietet, junge Menschen an, die Österreich mitgestalten wollen. Die Jobbörse der Republik Österreich www.jobboerse.gv.at stellt den Bundesdienst in seiner Vielfalt dar.

(Link zu Digital Austria)

Veröffentlicht: 2011
Federführung: BKA
Mitwirkende Ressorts: BMDW
Jugendpolitische Anknüpfungspunkte: Jugendliche werden einbezogen, indem auf eine generelle Stärkung der Nutzenden abgezielt wird.

(Link zur Vision)

Veröffentlicht: 2017
Federführung: BMNT
Mitwirkende Ressorts: BMVIT, BMASGK, BMDW
Jugendpolitische Anknüpfungspunkte: Informationen zu Verbraucherinformationsprogrammen. Besonders darf auf den „energie-führerschein“ von Wien im Rahmen der Schulausbildung verwiesen werden. Auch findet sich in der nunmehrigen #mission2030 das Thema der Energieeffizienz wieder. So soll dem Bereich Energiesparen durch eine stärkere Verankerung der Themen Energienutzung, Energieeffizienz, Ressourcen und Klimaschutz entlang der gesamten Bildungskette Rechnung getragen werden.

(Link zum Aktionsplan)

Veröffentlicht: 2019
Federführung: BMBWF
Jugendpolitische Anknüpfungspunkte: Der Fachhochschulentwicklungs-und Finanzierungsplan ist die strategische Planungsgrundlage für die (Weiter-)Entwicklung des Fachhochschulportfolios. Schwerpunkte mit besonderem Jugendbezug, z.B.: Weiterbildung und Lebenslanges Lernen durch Ausbau berufsbegleitender bzw. Berufsermöglichender Studiengänge, nicht-traditionellen Zugangs sowie Förderung von Fernstudien-Elementen und neuen Lehr-und Lernformen; Internationalisierung durch Einrichtung fremdsprachiger Lehrveranstaltungen sowie Kooperation mit ausländischen Hochschulen, Maßnahmen für „Internationalisation at Home“ sowie Erarbeitung einer Internationalisierungsstrategie.

(Link zum Plan)

Veröffentlicht: 2017
Federführung: BMBWF
Jugendpolitische Anknüpfungspunkte: Ordnender Beitrag zur Optimierung des hochschulischen Systems in Österreich; nimmt Bezug auf vorhandene Dokumente im nationalen Kontext sowie im Europäischen Forschungsraum (ERA) sowie im Europäischen Hochschulraum (EHEA). Ziele mit starkem Jugendbezug, z.B.: ausgewogene Teilhabe aller Bevölkerungsschichten an Bildung und Ausbildung; gleichberechtigtes Ansehen und Wertschätzung von Berufsausbildung und Hochschulbildung.

(Link zum Entwicklungsplan)

Veröffentlicht: 2012
Federführung: BMVIT
Jugendpolitische Anknüpfungspunkte: Global gesehen, stehen wir vor verkehrspolitischen Herausforderungen und tiefgreifenden Veränderungsprozessen, denen wir aktiv und mit Gestaltungskraft begegnen müssen. Die zunehmende Vernetzung und Globalisierung, die fortlaufende Urbanisierung und die rasanten technologischen Entwicklungen sind ebenso wichtige Rahmenbedingungen für die Weiterentwicklung des österreichischen Verkehrssystems, wie drohende Ressourcenknappheit und Umweltfragen. Gerade letztere, gemeinsam mit dem Bedürfnis unabhängiger Mobilität, sind für Jugendliche immer mehr von Bedeutung.

(Link zum Verkehrsplan)

Veröffentlicht: 2012
Federführung: BMASGK
Jugendpolitische Anknüpfungspunkte: Übergeordnetes Ziel ist die Verbesserung der Gesundheit aller in Österreich lebenden Menschen unabhängig von Bildungsstatus, Einkommenssituation oder Lebensumständen. Wichtige Grundprinzipien: Determinantenorientierung, „Health in All-Policies-Ansatz“, Förderung der Chancengerechtigkeit. Erarbeitet wurden die Gesundheitsziele unter Einbeziehung aller relevanten Politik- und Gesellschaftsbereiche. Ziele mit besonderem Jugendbezug: Gesundes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen gewährleisten; Gesundheitsförderliche Lebens- und Arbeitswelten schaffen; für gesundheitliche Chancengerechtigkeit sorgen; die Gesundheitskompetenz stärken; die natürlichen Lebensgrundlagen wie Luft, Wasser und Boden sowie  alle  Lebensräume auch für künftige Generationen nachhaltig gestalten und sichern;  Gesunde Ernährung und Ernährungskompetenz  sowie gesunde und sichere Bewegung und die  Bewegungskompetenz von Kindern und Jugendlichen fördern; Förderung von psychosozialer Gesundheit – insbesondere die Stärkung der Lebenskompetenz und Maßnahmen der Gewalt- und Suchtprävention.

(Link zu den Zielen)

Veröffentlicht: 2017
Federführung: BMBWF
Jugendpolitische Anknüpfungspunkte: Studierende, Lehrende, Forschende und nicht-wissenschaftliches Personal soll ohne Einschränkungen über nationale Grenzen hinaus mobil sein. Aspekte mit starkem Jugendbezug, z.B.: Mobilität trägt zum besseren Verständnis der gegenwärtigen komplexen globalen Zusammenhänge bei, stärkt Solidarität und fördert ein respektvolles Miteinander und wirkt sich positiv auf die Qualität der akademischen Bildung aus; ermöglicht Entwicklung von wissenschafts-und persönlichkeitsbezogenen Kompetenzen

(Link zur Strategie)

Veröffentlicht: 2012
Federführung: BMVIT, BMDW
Jugendpolitische Anknüpfungspunkte: In Österreich bildet das „Leitkonzept für eine innovationsfördernde öffentliche Beschaffung“ einen wichtigen Eckpfeiler der nachfrageseitigen Innovationspolitik und ist Teil der FTI-Strategie der Bundesregierung. Die Zielsetzung liegt dabei in der Erhöhung jenes Anteils des öffentlichen Beschaffungsvolumens, der für Innovationen eingesetzt wird. Die Zielgruppe sind dabei die öffentlichen Beschaffer, wobei Jugendliche von den Maßnahmen als Begünstigte mittelbar betroffen sein können (ein Beispiel wäre etwa die Unterstützung der Anschaffung innovativer Schulausstattung durch die Schulverwaltung im Rahmen der Modernisierung von Schulen).

(Link zum Leitkonzept)

Veröffentlicht: 2012
Federführung: BMASGK
Jugendpolitische Anknüpfungspunkte: Gesunden Start ins Leben ermöglichen; Schaffung passender Rahmenbedingungen; Schwerpunkt auf gesunde Entwicklung und Lebenswelten von Jugendlichen; Freiräume für Bewegung und Kreativität, aber auch strukturierte Räume anbieten; Lebenskompetenzförderung; Schutz vor physischer und psychischer Gewalt; Jugendliche als relevante Zielgruppe bei Aktionsplänen und Strategien mitdenken (Raum-, Siedlungs- und Verkehrsplanung); Chancengleichheit; Versorgung von kranken Kindern und Jugendlichen

(Link zur Strategie)

Veröffentlicht: 2017
Federführung: BMNT
Jugendpolitische Anknüpfungspunkte: In den fünf Bereichen des Masterplans ("Land- und Forstwirtschaft, Wirtschaft und Umwelt"/"Verwaltung"/"Leben am Land"/"Infrastruktur, Mobilität, Digitalisierung" sowie "Soziale Verantwortung") finden sich diverse Ziele und Handlungsoptionen, die junge Menschen betreffen. Hervorzuheben sind beispielsweise die Stärkung des ehrenamtlichen Engagements von jungen Menschen (Bereich "Leben am Land") oder das Ziel der Schaffung von leistbarer Mobilität und freien Verkehrsmittel für alle sowie die Ausweitung digitaler Kompetenzen (Bereich "Infrastruktur, Mobilität und Digitalisierung") von jungen Menschen.

(Link zum Masterplan)

Veröffentlicht: in Erarbeitung
Federführung: BMBWF
Jugendpolitische Anknüpfungspunkte: Im Handlungsfeld 1 "Software - Pädagogik, Lehr- und Lerninhalte" ist es Ziel,ein umfassendes Grundverständnis für den Umgang mit neuen Inhalten in den Lehrplänen abzubilden und der Digitalisierung im Sinne eines modernen Unterrichts methodisch und didaktisch in allen Gegenständen Rechnung zu tragen. Im Handlungsfeld 2 „Hardware - Infrastruktur, modernes  IT- Management", moderne Schulverwaltung soll die infrastrukturelle Ausstattung und die Verfügbarkeit von mobilen Endgeräten auf einen vereinheitlichten und vergleichbaren Standard gebracht werden. Es soll flächendeckend die Voraussetzung geschaffen werden, dass digitale Instrumente und Tools an Schulen zum Einsatz kommen können. Im Handlungsfeld 3 „Lehrende - Aus-, Fort-, und Weiterbildung" sollen Digitalisierung, neue Möglichkeiten der Vermittlung von Inhalten bzw. Möglichkeiten sich diese anzueignen, systematisch in der Ausbildung bzw. Fort- und Weiterbildung von Pädagoginnen und Pädagogen verankert werden.

(Link zur Website)

Veröffentlicht: 2015
Federführung: BMVIT
Mitwirkende Ressorts: BMNT
Jugendpolitische Anknüpfungspunkte: Bestimmte Bevölkerungsgruppen (wie Kinder und Jugendliche) sind in der Gruppe der Zu-Fuß-Gehenden stärker vertreten.

(Link zum Masterplan)

Veröffentlicht: 2015
Federführung: BMNT
Jugendpolitische Anknüpfungspunkte:

  • Beratungsprogramme im Radverkehr und Radverkehrsförderung im Rahmen des Mobilitätsmanagements (Schwerpunkt Tourismus, Freizeit und Jugend; Kinder Eltern und Schulen)
  • Erhöhung der Radverkehrssicherheit durch Verkehrserziehung (Erlernen des richtigen und sicheren Umgangs mit dem Fahrrad im Straßenverkehr) und Mobilitätsbildung (Forcieren von nachhaltigem und umweltfreundlichem Mobilitätsverhalten) bereits im frühen Alter
  • Weiterentwicklung der Straßenverkehrsordnung und Anpassung von Richtlinien und Normen auf Bundesebene (z-B.: Verbesserung der Situation für Rad fahrende Kinder)
  • Bewusstseinsbildung und Imagekampagnen zur nachhaltigen Radverkehrsförderung
  • Ausbau einer flächendeckend einheitlichen Grundausbildung zur Radfahrlehrer/in sowie die Integration in der pädagogischen Ausbildung; Durchführung der Fahrradprüfung; In der bestehenden Verkehrserziehung sollen alle Verkehrsteilnehmer/innen zur gegenseitigen Rücksichtnahme im Straßenverkehr motiviert und – hinsichtlich eines nachhaltigen ressourcenschonenden Verkehrssystems – die positiven Aspekte des Radfahrens (Spaß, Gesundheit) verstärkt hervorgehoben werden. Die Forderung nach einer Fahrradeinheit im Rahmen der Führerscheinausbildung zur praktischen Vermittlung des Blickwinkels von Radfahrer/innen im Straßenverkehr bleibt aufrecht.
  • Aus- und Weiterbildung im Bereich Fahrrad/Radverkehr: Für Akteur/innen der Wirtschaft hat sich sowohl durch das Elektrofahrrad als auch durch das Transportfahrrad neuer Schulungsbedarf ergeben, der mittelfristig die Etablierung des Berufs der Fahrradtechniker/in erfordert. Auch ist der fachliche Nachwuchs im Bereich der Fahrradtechnik durch entsprechende Ausbildungsplätze sicherzustellen.
  • Radfahren als Maßnahme der Gesundheitsförderung und unter der Berücksichtigung von Gesundheitseffekten durch Radfahren.

(Link zum Masterplan)

 

Veröffentlicht: 2019
Federführung: BMNT
Mitwirkende Ressorts: BMASGK
Jugendpolitische Anknüpfungspunkte: Jugendbezug in den Bereichen Bewusstseinsbildung und Nachhaltigkeit.

(Link zum Übereinkommen)

Veröffentlicht: 2017
Federführung: BMBWF
Jugendpolitische Anknüpfungspunkte: Die Nationale Strategie zur Sozialen Dimension zielt auf einen integrativeren Zugang und eine breitere Teilhabe in der Hochschulbildung. Junge Menschen werden als heterogene Gruppe von Studierende angesprochen. Die Strategie verfolgt Verbesserungen in den 3 Dimensionen "Integrativerer Zugang", "Abbruch verhindern, Studienerfolg verbessern" und "Rahmenbedingungen schaffen und hochschulpolitische Steuerung optimal einsetzen" mit Fokus auf unterrepräsentierte Gruppen sowie Gruppen mit spezifischen Anforderungen.

(Link zur Nationalen Strategie)

Veröffentlicht: 2012, Überarbeitung 2016
Federführung: BMBWF, BMASGK
Jugendpolitische Anknüpfungspunkte: gezielte Förderung durch individualisiertes Lehren und Lernen, verbesserte Bildungsberatung und Berufsinformation sowie effizientere psychosoziale Unterstützungssysteme; mit dem Jugendcoaching wird auf Prävention und frühzeitige Intervention bei Schulabbruchsgefährdung gesetzt; Aufklärung der Jugendlichen über die Folgen von Schul- und Ausbildungsabbrüchen; Fokus auf Jugendliche aus benachteiligten und bildungsfernen und/oder zugewanderten Familien, bildungsferne Jugendliche, Jugendliche mit Eltern mit niedrigem Bildungsniveau, im Ausland geboren oder arbeitslos gefährdete junge Menschen; Ausbildungsgarantie; Überbetriebliche Ausbildung; Tag der Lehre; Vermeidung von Jugendarbeitslosigkeit

(Link zur Strategie)

Veröffentlicht: 2012
Federführung: BMASGK
Jugendpolitische Anknüpfungspunkte: spezielle Berücksichtigung der Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung; Integrative Berufsausbildung als "maßgeschneiderte Berufsausbildung"; Ausbau der jugendpsychiatrischen Versorgung; Berücksichtigung von Jugendlichen mit Behinderungen im Rahmen der Kinder- und Jugendgesundheitsstrategie; Ausbau des barrierefreien Zugangs zu kulturellen Einrichtungen, insbesondere für Kinder und Jugendliche; Entwicklung von inklusiven Modellregionen im Schulbereich; Ausbau der Barrierefreiheit im Schulbereich.

(Link zum Aktionsplan)

Veröffentlicht: 2013
Federführung: BMOEDS
Mitwirkende Ressorts: BMASGK
Jugendpolitische Anknüpfungspunkte: Bewegungsförderung für alle Jugendlichen durch gezielte Information; jugendgerechte Bewegungsangebote; Maßnahmensetzung im Schulsport; Zurverfügungstellung von Infrastruktur und Bewegungsräumen; Erhöhung der Mobilität; Einwirken auf die Arbeitswelten.

(Link zum Aktionsplan)

Veröffentlicht: 2012/2013
Federführung: BMASGK
Jugendpolitische Anknüpfungspunkte: Ernährungsberatung in Schulen; schulische Gemeinschaftsverpflegung verbessern; Ernährungsbewusstseinsbildung in Jugendzentren und beim Bundesheer; Ernährungsführerschein; Fokus auf Settings, in denen die Zielgruppen anzutreffen sind; Maßnahmen zur Reduktion von Adipositas, inadäquater Nahrungsaufnahme und Bewegungsmangel; Werbung besser verstehen lernen (media literacy)

(Link zum Aktionsplan)

Veröffentlicht: 2012
Federführung: BMNT
Mitwirkende Ressorts: BMDW, BMASGK
Jugendpolitische Anknüpfungspunkte: Jugendbezug in den Bereichen Lebensqualität, Nachhaltigkeit und vorsorgende Verwaltung

(Link zum Aktionsplan)

Veröffentlicht: 2010
Federführung: BMEIA
Mitwirkende Ressorts: ressortübergreifend
Jugendpolitische Anknüpfungspunkte: Perspektiven Jugendlicher mit Migrationshintergrund besonders zu achten; Verbesserung von sprachlichen Fähigkeiten; Bildungs- und Berufsorientierung; mehrsprachige Pädagoginnen und Pädagogen; Schwerpunkt Integration in der beruflichen Qualifizierung und im Arbeitsmarkt; Maßnahmen am Lehrstellenmarkt; Workshops zur Gewaltprävention zu Konfliktmanagement und gegen Mobbing; Vermittlung der rechtsstaatlichen Grundwerte und ihrer Fundamente an Jugendliche aus anderen Kulturkreisen.

(Link zum Aktionsplan)

Veröffentlicht: 2015
Federführung: BMASGK
Jugendpolitische Anknüpfungspunkte: Für den Nationalen Aktionsplan seltene Erkrankungen wurden sowohl die Gesundheitsziele als auch die Kinder- und Jugendgesundheitsstrategie einbezogen. Kinder und Jugendliche wurden explizit in Bezug auf transitionelle Versorgung angeführt.

(Link zum Aktionsplan)

Veröffentlicht: 2013

Federführung: BMASGK

Jugendpolitische Anknüpfungspunkte: Unter dem Ziel „Informationsmittel für die Öffentlichkeit erarbeiten“ wird auf die Initiative GIVE – Servicestelle für Gesundheitsbildung (Gesundheit – Information – Vernetzung – Entwicklung) Bezug genommen. Sie bereitet gesundheitsrelevante Themen für den Schulunterricht zielgruppengerecht auf. GIVE bietet schülergerecht aufbereitete Informationen zu HAI (Healthcare associated infection; Gesundheitssystem-assoziierte Infektion), AMR (antimikrobielle Resistenz) und Hygiene zur Verwendung im Schulunterricht an.

(Link zum Aktionsplan)

Veröffentlicht: 2015

Federführung: BMEIA

Mitwirkende Ressorts: BKA, BMI, BMVRDJ, BMASGK, BMBWF, BMF

Jugendpolitische Anknüpfungspunkte: Zur Erreichung des Ziel „Stärkung der Koordination und Zusammenarbeit im nationalen und internationalen Bereich“  wird die Tätigkeit der im Rahmen der "Taskforce Menschenhandel" eingerichteten Arbeitsgruppe „Kinderhandel“ fortgeführt. Für den Bereich „Prävention“ ist zur Sensibilisierung/Bewusstseinsbildung für alle Dimensionen des Menschenhandels in der Öffentlichkeit eine Förderung/Präsentation der Ausstellung und Webausstellung „Menschenhandel – Sklaverei im 21. Jahrhundert“ für Jugendliche und junge Erwachsene sowie im Rahmen von anlassbezogenen Veranstaltungen vorgesehen. Zur Sensibilisierung/Bewusstseinsbildung für alle Dimensionen des Menschenhandels bei ausgewählten Berufsgruppen werden beispielsweise Schulungen zum Thema Kinderhandel mit einem speziellen Fokus auf die Zusammenarbeit mit den Bundesländern und innerhalb der Bundesländer mit dem Ziel der Förderung der „Multi-Stakeholder- Kooperation“ (Materialien, Expertise) gefördert. Im Bereich Opferschutz werden zum Ziel 3 „Durchführung spezifischer Maßnahmen im Bereich des Opferschutzes für Kinder“ beispielsweise die Prüfung der Einrichtung von Schutzeinrichtungen für Opfer von Kinderhandel, die Entwicklung von kinderfreundlichem Informationsmaterial zur Verteilung an potenzielle Betroffene von Kinderhandel mit Kontaktdaten der zuständigen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner, eine Untersuchung, Mapping und Erstellung von Empfehlungen zur Anwendung des Non-Punishment-Prinzips bei Opfern von Kinderhandel in der Praxis, die Umsetzung von „Handlungsorientierungen“ zur Identifizierung und zum Umgang mit potentiellen Opfern von Kinderhandel, Erarbeitung von Standards für die Betreuung und Unterbringung von Opfern von Kinderhandel, regelmäßige, institutionalisierte Schulungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kinder- und Jugendhilfe sowie für Betreuerinnen und Betreuer in Einrichtungen für Familien und unbegleitete Minderjährige angedacht.

(Link zum Aktionsplan)

Veröffentlicht: 2008
Federführung: BMBWF
Jugendpolitische Anknüpfungspunkte: Jugendbezug in grundsätzlichen Ausführungen zu Bildungsfragen, Anerkennung, etc.

(Link zum Aktionsplan)

Veröffentlicht: 2018
Federführung: BMDW
Mitwirkende Ressorts: BMEIA
Jugendpolitische Anknüpfungspunkte: Im Kapitel „Außenwirtschaft mit Standorteffekt" wird als Maßnahme die Nutzung der Potenziale von Auslandsschulen und internationalen Studienprogrammen genannt, da Österreichische Auslandsschulen ein wichtiges Aushängeschild Österreichs und oft eine erste Kontaktstelle für Jugendliche sind. So soll das Interesse für eine berufliche Karriere in Österreich geweckt werden. Auch österreichische Studienprogramme können gezielt auf die Interessen der österreichischen Außenwirtschaft und für Kontakte zu hochqualifizierten jungen Menschen aus dem Ausland genutzt werden. Weiters ist es beispielsweise vorgesehen, die duale Ausbildung zu internationalisieren und sie zur Stärkung österreichischer Unternehmen, ins Ausland zu exportieren. Im Kapitel 6 „Außenwirtschaft mit klaren Fakten“ wird es sich als Ziel gesetzt, auf die Verständlichkeit der Informationen und auf die Zielgruppenrelevanz der verwendeten Kommunikationskanäle zu achten. In diesem Zusammenhang ist es beispielsweise vorgesehen, modernes Wirtschaftswissen in Lehrplänen zu verankern. Junge Menschen brauchen Möglichkeiten, sich frühzeitig mit den Themen Wirtschaft und insbesondere Außenwirtschaft auseinanderzusetzen. Dabei kommt den Schulen und insbesondere den Lehrerinnen und Lehrern sowie den Hochschulen eine wichtige Rolle zu. Sowohl durch die Modernisierung der Lehrpläne (insbesondere für Geografie und Wirtschaftskunde) als auch durch innovative Kommunikationsansätze (z.B. KinderUnis, Science Slams, Forschungsfeste) soll das Verständnis für (außen-)wirtschaftliche Themen verbessert werden.

(Link zur Strategie)

Veröffentlicht: 2012, Neuausrichtung in Erarbeitung
Federführung: BKA
Mitwirkende Ressorts: ressortübergreifend
Jugendpolitische Anknüpfungspunkte: Die Strategie ist insgesamt als jugendpolitische Strategie ausgelegt. Die Österreichische Jugendstrategie hat als Gesamtziel, Maßnahmen für junge Menschen zu bündeln, zu systematisieren und deren Wirksamkeit zu optimieren. Dazu wurden mit allen Bundesministerien entsprechende Jugendziele entwickelt. Dieser Prozess soll sukzessive zu einer abgestimmten Jugendpolitik auf Bundesebene führen. Vier große Handlungsfelder (Bildung und Beschäftigung, Beteiligung und Engagement, Lebensqualität und Miteinander, Medien und Information) zeigen die Bandbreite auf, mit der sich Ziele und Maßnahmen beschäftigen und die gesamte Lebensrealität junger Menschen abdecken sollen. Die Jugendstrategie hat dabei auch den Anspruch nicht nur für sondern auch mit jungen Menschen entwickelt zu werden. So genannte „Reality Checks“ dienen der Reflexion der einzelnen Komponenten der Jugendstrategie mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Ebenso werden in die Entwicklung Jugendforschung, Jugendvertretungen und anderweitige Institutionen, die sich mit jungen Menschen beschäftigen, eingebunden.

(Link zur Strategie)

Veröffentlicht: in Erarbeitung
Federführung: BMASGK
Jugendpolitische Anknüpfungspunkte: Bedeutendste Zielsetzung der Strategie ist eine nachhaltige Verbesserung des Gesundheitsbewusstseins und des Gesundheitshandelns sowie der psychosozialen Gesundheit von männlichen Jugendlichen, Männern und Senioren in Österreich. Zu diesen Zielen gehört die Stärkung von Gesundheitskompetenz und Eigenverantwortung sowie die Berücksichtigung von damit in Zusammenhang stehenden allgemeinen männerpolitischen Zielen, wie Väterbeteiligung, Gewaltprävention und Integration.

Veröffentlicht: 2013
Federführung: BKA
Mitwirkende Ressorts: BMEIA, BMI, BMLV
Jugendpolitische Anknüpfungspunkte: Jugendbezug durch den Schutz der Zivilbevölkerung in bewaffneten Konflikten, vor allem von Kindern und Frauen sowie bei Ausbildung und Dienstbetrieb der Grundwehrdiener.

(Link zur Strategie)

Veröffentlicht: 2018
Federführung: BMI
Jugendpolitische Anknüpfungspunkte: Bereits in den Leitlinien zur Extremismuspräventions- und Deradikalisierungsarbeit lassen sich jugendpolitische Anknüpfungspunkte erkennen. In der Leitlinie „Menschenrecht und Menschenwürde“ werden die Kinderrechte hervorgehoben. Die Förderung dieser zentralen Rechte von Kindern und Jugendlichen, der Ausbau ihrer Partizipations- und Gestaltungsmöglichkeiten und der Schutz von Kindern und Jugendlichen haben höchste Priorität. In der Leitlinie „Freiheitsrechte als Grundlagen des gesellschaftlichen Zusammenlebens“ werden Kinder und Jugendliche hervorgehoben. Insbesondere, wenn Kinder und Jugendliche durch Maßnahmen in ihrer Freiheit eingeschränkt werden, muss dabei auf das Kindeswohl und die Entwicklungsmöglichkeiten der Kinder und Jugendlichen geachtet werden. Die Diversität einer demokratischen Gesellschaft soll sich in allen pädagogischen, sozialen und sicherheitsrelevanten Dienstleistungssektoren abbilden und proaktiv angestrebt werden. Dies soll in dem Bewusstsein geschehen, dass gesellschaftliche Diversität gemeinsame ausgehandelte Werte und Regeln des Zusammenlebens, wie Respekt, Meinungs- und Gewaltfreiheit benötigen, um ein respektvolles soziales Miteinander zu ermöglichen und Chancengerechtigkeit zu fördern (Leitlinie „Identität, Diversität und Zugehörigkeit“). In der Leitlinie „Abwertungsideologien und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ wird festgestellt, dass es gemeinsame Anstrengungen auf allen strukturellen und gesellschaftlichen Ebenen bedarf, um Lösungen zu finden, mit denen Abwertungsideologien und Ideologien der Ungleichheit breitenwirksam begegnet werden kann. Dabei ist u.a. gezielte Präventions-, Bekämpfungs- sowie Aufklärungs- und Forschungsarbeit notwendig, um diese Problemfelder einzudämmen. Demokratieförderung wird als Garant für Extremismusprävention verstanden. In diesem Zusammenhang kommt politischer Bildung und Möglichkeiten zur aktiven Teilhabe in politischen Entscheidungsprozessen eine hohe Bedeutung zu. Gerade vor dem Hintergrund einer pluraler werdenden Gesellschaft ist auf eine frühe Kompetenzvermittlung hinsichtlich Demokratie, Menschenrechten und einem Zusammenleben in Freiheit und gegenseitiger Verantwortung zu achten, um die „Democratic Skills“ von Kindern und Jugendlichen zu stärken und somit Ausgrenzungsmechanismen sowie segregierenden Tendenzen schon früh präventiv entgegenwirken zu können. Demokratieförderung sollte idealerweise bereits vor dem Eintritt in die Schule beginnen. Demokratieförderung in diesem Bereich schließt ebenso die Aus- und Weiterbildung von Pädagoginnen und Pädagogen mit ein, damit Kompetenzen bestmöglich im Alltag vermittelt und vorgelebt werden können. Ziel sollte die Schaffung umfassender, österreichweiter Maßnahmen sein, um das individuelle Urteilsvermögen und das kritische Denken gegenüber demokratiefeindlichen Bewegungen unter Jugendlichen – ebenso wie unter Erwachsenen – möglichst umfassend zu stärken. Des Weiteren werden ehrenamtliches und freiwilliges Engagement, Vereinswesen sowie außerschulische Jugendarbeit als wichtiger Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt einer lebendigen Solidarität hervorgehoben. Auch die Kooperation auf der kommunalen und regionalen Ebene wird als wichtig erachtet, da sie das direkte Lebensumfeld von Menschen betreffen, in dem Menschen unterschiedlichen Alters, Milieus und kultureller Herkunft aufeinandertreffen. In diesem Zusammenhang werden die Vernetzung und Kooperation aller relevanten Akteure betont sowie die außerschulische Jugendarbeit hervorgehoben. Gerade in der Arbeit mit jungen Menschen in schwierigen Lebenslagen werden standardisierte Arbeitsroutinen den komplexen, individuellen Umständen häufig nicht gerecht, es bedarf der bereichsübergreifenden, vernetzten Zusammenarbeit auf der horizontalen und vertikalen Ebene. Kinder und Jugendliche werden im Bereich „Bildung, Arbeitsmarkt und Resilienz“ in den Fokus gerückt, da sich diese Lebensphase durch physischen und psychischen Wendungen, von gesellschaftlichen Erwartungen und der Suche nach individuellen Zielsetzungen und Werten sowie der eigenen Identität auszeichnet. Geprägt ist diese Phase durch die Suche nach Orientierung und nach einem Sinn im Leben. Diese Sinnsuche wird verknüpft mit der Sehnsucht nach Geborgenheit, Anerkennung, Vertrauen, Fürsorge, Zugehörigkeit, aber auch Autonomie und Selbstwirksamkeit. Es erscheint zentral, Menschen im Bereich der Bildung und Weiterbildung zu unterstützen und ihnen die Möglichkeit zu geben, in einem geschützten Rahmen über Ethik und Philosophie, das eigene Leben und die Zukunftsperspektiven zu reflektieren und auch einen konstruktiven, wertvollen und vor allem auch anerkannten Beitrag für die Gemeinschaft zu leisten. Über Ziele des formalen Bildungswesens hinaus ist die außerschulische Jugendarbeit (offene Jugendarbeit, verbandliche Jugendarbeit und Jugendinformation) eine bedeutende Unterstützung bei der Menschenrechts- und Demokratieerziehung. Besonders ermöglichte und gelebte Jugendpartizipation sind Eckpfeiler für Resilienzentwicklung gegenüber Abwertungsideologien und Extremismus. Die Vermittlung von demokratischen Werten und Grundrechten für Kinder und Jugendliche sowie kritisches Denken und Medienkompetenz, aber auch Förderung von Bildungschancen für benachteiligte Jugendliche und junge Menschen mit besonderen Bedürfnissen und des interkulturellen Dialogs in allen Formen des Lehrens und Lernens werden als Grundlagen im formalen Bildungswesen und dem Zugang zur Bildung gesehen. Wiederum wird die intersektorale Zusammenarbeit (auch außerhalb des formalen Bildungssystems) verschiedener Stakeholder und in unterschiedlichen Settings (non-formal) als grundlegend wichtig erachtet. Auf Kinder und Jugendliche wird auch im Kapitel „Soziale Verantwortung und Gesundheit“ eigens eingegangen, da sie spezielle Bedürfnisse haben und die Verhältnisse, in denen sie aufwachsen, in hohem Ausmaß prägend für ihre Chancen und Entwicklung im gesamten Lebensverlauf sind. Es ist wichtig, Heranwachsende im Aufbau und Sichern von Ressourcen und Kompetenzen, vor allem emotionalen und sozialen Kompetenzen, wie sie z.B. für eine konstruktive Problem- und Konfliktlösung und einen produktiven Umgang mit Ängsten und Sorgen notwendig sind, zu unterstützen und ihre Widerstandsfähigkeit gegen Belastungen und Rückschläge zu fördern. Das bedeutet auch, jungen Menschen eine selbstbestimmte und selbstbewusste Gestaltung ihres Lebenswegs zu ermöglichen sowie Strukturen, Aktivitäten, Tätigkeiten und Ideale anzubieten, die Halt und Orientierung geben und zudem ebenso motivierend wie sinnstiftend sind. Auch im Bereich Forschung lassen sich jugendpolitische Anknüpfungspunkte erkennen, beispielsweise Extremismus im Bildungssystem, Netzwerke der extremistischen Gruppierungen und ihr Einfluss auf das Bildungssystem, von der Elementarpädagogik bis zur Hochschule und Erwachsenenbildung; Rolle von (sozialen) Medien; Rolle der Communities und der Familie, und wie diese in die Prävention eingebunden werden können. Für den Bereich Internet und Medien ist die Förderung von Medien- und Informationskompetenz junger Menschen von bedeutender Rolle. Dabei sind sowohl die Nutzung von Internetquellen, die Beurteilung von Inhalten aus dem Internet, aber auch die Bewertung weiterführender Aktionen mit diesen Inhalten relevant. Weiters ist im Kapitel „Gender“ die Notwendigkeit von genderspezifischen Ansätzen und Maßnahmen in der Extremismusprävention von Bedeutung. Tradierte, starre Rollenbilder der Elterngeneration lassen wenig Spielraum für Buben und Mädchen in ihrer persönlichen Entwicklung. Weiters wird auf die Bedeutung der Frau innerhalb der Familie als erste Sozialisationsinstanz für Kinder und Jugendliche hingewiesen. Projekte nutzen beispielsweise das Potenzial von Müttern und Vätern beim Schutz ihrer Kinder vor radikalem Extremismus. Darüber hinaus werden in Projekten, z.B. im Rahmen der offenen Jugendarbeit, männliche und weibliche Identitäten und Rollenbilder bearbeitet. Diese Auseinandersetzung steht insofern in unmittelbarem Zusammenhang mit der Prävention von Extremismen, als hier Geschlechterstereotype bewusst und damit reflektierbar gemacht werden, Akzeptanz für unterschiedliche Geschlechteridentitäten geschaffen und damit wichtige Grundvoraussetzungen für Geschlechtergerechtigkeit in der Gesellschaft bereitet werden können.

(Link zur Strategie)

Veröffentlicht: 2013
Federführung: BMDW
Jugendpolitische Anknüpfungspunkte: Jugendbezug durch verstärkte Aufnahme von Cyber Sicherheit in den Unterricht aller Schularten

(Link zur Strategie)

Veröffentlicht: 2011
Federführung: BMNT
Jugendpolitische Anknüpfungspunkte: Jugendbezug ist hinsichtlich Good Governance, einer qualitätsvollen Zusammenarbeit von Staat und Zivilgesellschaft sowie bei Bildung für nachhaltige Entwicklung gegeben.

(Link zur Strategie)

Veröffentlicht: 2012, Aktualisierung 2017
Federführung: BMNT
Jugendpolitische Anknüpfungspunkte: Schwerpunkt auf zielgruppengerechte Aufbereitung von Informationsmaterial, da Jugendliche ebenfalls von den Gesundheitsfolgen durch den Klimawandel (z.B.: Umgang mit Hitzewellen, Ozon oder Allergien) betroffen sind .

(Link zur Strategie) (Link zum Fortschrittsbericht)

Veröffentlicht: 2008
Federführung: BMNT
Mitwirkende Ressorts: BMBWF, BMDW
Jugendpolitische Anknüpfungspunkte: Die gesamte Strategie richtet sich implizit an Jugendliche, da gerade sie von der Nachhaltigkeit am meisten betroffen sind. Nachhaltigkeitsprinzipien im gesamten Bildungswesen verankern (von Kindergärten bis Universitäten); Entwicklung und Machbarkeitsanalyse bezüglich eines österreichischen Systems zur Evaluierung von Outputergebnissen von Bildung für nachhaltige Entwicklung.

(Link zur Strategie)

Veröffentlicht: 2015
Federführung: BMASGK
Jugendpolitische Anknüpfungspunkte: Kinder und Jugendliche werden in der Österreichischen Suchtpräventionsstrategie als vorrangige direkte Zielgruppen im Interventionsfeld Suchtprävention identifiziert. Vor dem Generalziel, den Konsum von psychotrope Substanzen und den Einstieg in andere Verhaltensweisen mit Sucht- bzw. Risikopotential möglichst gering zu halten, soll bei der Zielgruppe Kinder und Jugendliche erstmaliger Substanzkonsum verhindert bzw. möglichst weit hinausgezögert werden. Andererseits soll Kompetenzbildung gestärkt werden, sodass riskante Verhaltensweisen oder Suchtentwicklung unwahrscheinlich werden.

(Link zur Strategie)

Veröffentlicht: 2016
Federführung: BMNT
Mitwirkende Ressorts: BMDW, BMI, BMASGK, BMVIT, BMEIA, BMF, BMBWF, BMVRDJ, BMOEDS
Jugendpolitische Anknüpfungspunkte: Jugendbezug durch waldpädagogische Angebote mit speziellen (jugendlichen) Zielgruppen und gesundheits- und bewegungsorientierte Angebote. Schwerpunkte werden ebenso auf den Auf- und Ausbau von Kooperationen (beispielsweise im Bereich Waldpädagogik) sowie der Etablierung von Mindestbildungsinhalten über den Wald und seiner vielfältigen Funktionen entlang der gesamten Aus- und Weiterbildung gelegt.

(Link zur Strategie)

Veröffentlicht: 2010
Federführung: BMNT
Mitwirkende Ressorts: BMASGK, BMBWF, BMDW
Jugendpolitische Anknüpfungspunkte: Jugendbezug durch verstärkte Integration technischer Aspekte in die schulische Ausbildung; Sicherung eines hohen Schutzniveaus für die Umwelt und Gesundheit

(Link zum Aktionsplan)

Veröffentlicht: 2010
Federführung: BMNT
Mitwirkende Ressorts: BMF
Jugendpolitische Anknüpfungspunkte: Jugendbezug, da sozial verantwortliche Beschaffung einen Beitrag für Beschäftigung (z.B.: Jugendliche, Langzeitarbeitslose) leistet.

(Link zum Aktionsplan)

Veröffentlicht: 2007, überarbeitet 2012
Federführung: BMEIA
Jugendpolitische Anknüpfungspunkte: Jugendbezug in der Ausbildung zu internationalen Friedensoperationen. Darüber hinaus besteht eine "Null-Toleranz-Politik" betreffend sexuellem Missbrauch und Zwangsprostitution; Erhöhung des Anteils von Frauen an von Österreich entsandtem Personal.

(Link zum Aktionsplan)

Veröffentlicht: 2011 ff.
Federführung: BKA
Mitwirkende Ressorts: BMF, BMDW, BMBWF, BMASGK, BMVIT, BMNT, BMVRDJ
Jugendpolitische Anknüpfungspunkte: Schwerpunkt Jugendbeschäftigung; Jugendcoaching (Beratungs- und Betreuungsangebot zur Begleitung von ausgrenzungsgefährdeten Schülerinnen und Schülern im 9. Schulbesuchsjahr, sowie Jugendliche mit sonderpädagogischem Förderbedarf und psychosozialen Problemen); Verbesserung der Grundkompetenzen von Kindern und Jugendlichen.

(Link zum Programm)

Veröffentlicht: 2010 (Neuauflage 2015)
Federführung: BMVIT
Mitwirkende Ressorts: BMBWF, BMASGK, BMI, BMVRDJ, BMNT, BMLV
Jugendpolitische Anknüpfungspunkte: Im Rahmen des ersten Österreichischen Verkehrssicherheitsprogramms 2011 – 2020 wird die Sicherheit auf österreichischen Straßen weiter erhöht. Gerade jüngere Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer (15 – 29-Jährige) sind (neben den über 75-Jährigen) im Straßenverkehr lt. Statistik besonders gefährdet, Opfer von Unfällen mit tödlichem Ausgang zu sein. Unterschiedliche Maßnahmen für besonders gefährdete Gruppen von Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmern (darunter auch Jugendliche) werden ergriffen Verkehrserziehung und Mobilitätsbildung: Die „Erziehung“ (junger Menschen) zu nachhaltigem und umweltfreundlichem Mobilitätsverhalten ist jene Maßnahme, die auf lange Sicht den wohl größten Beitrag zu weniger Kfz-Verkehr und somit zu mehr Sicherheit im Verkehrssystem leistet. Die Schülerinnen und Schüler von heute sind die ÖPNV-Nutzerinnen und -Nutzer, Radfahrerinnen und Radfahrer oder aber die Autofahrerinnen und Autofahrer von morgen; Verkehrserziehung kann einen wesentlichen Einfluss darauf haben, wie die Verteilung dieser Verkehrsarten ausfällt. Verkehrserziehung, Informationen und Trainings, welche bereits im Kindergarten- und Pflichtschulalter angeboten werden, sollen auf alle Altersklassen ausgeweitet werden (Prinzip „Lebenslanges Lernen“).

(Link zum Programm)

Veröffentlicht: 2019
Federführung: BMNT
Jugendpolitische Anknüpfungspunkte: Es gibt im Tourismus und in der Tourismusstrategie zumindest indirekt einige Anknüpfungspunkte, wie Berufsinformation, Ausbildung und Beschäftigung. Darüber hinaus sind Kinder und Jugendliche Gäste - Gäste von heute und insbesondere von morgen. Ihre Wünsche und Bedürfnisse schlagen sich im touristischen Angebot nieder. Letztlich wird ihr Verhalten als Konsumentinnen und Konsumenten mitentscheidend sein, ob Österreich das Ziel, zur nachhaltigsten Tourismusdestination der Welt zu werden, erreichen kann.

(Link zum Masterplan)

Veröffentlicht: 2012
Federführung: BMNT
Jugendpolitische Anknüpfungspunkte: Jugendbezug durch die Sonderkategorie "Start Up Ressourceneffizienz" zur Förderung von Jungunternehmertum; in der Initiative werden junge Menschen als Konsumentinnen und Konsumenten im Handlungsfeld "nachhaltiger Konsum" mitbedacht.

Der Ressourceneffizienz Aktionsplan wird durch die Initiative RESET2020 des BMNT umgesetzt und um künftige Bereiche aktualisiert.

(Link zum Aktionsplan) (Link zur Initiative RESET2020)

Veröffentlicht: 2018/2019
Federführung: BMOEDS
Jugendpolitische Anknüpfungspunkte: Zum Leistungssport: Orientierung anhand des Perspektivenplans für Sportlerinnen und Sportler ab 15 Jahre; Erleichterungen im Zugang zum Bildungssystem (Schule/Studium/Lehre); Finanzielle Erleichterungen (steuerliche Begünstigungen – Absetzbarkeit von Ausbildungskosten, Freifahrten öffentliche Verkehrsmittel, …)

Zum Breitensport: Verpflichtende tägliche Bewegungseinheit an Schulen; Einsatz von digitalen Medien zur Erhöhung der Bewegungskompetenz; Anlehnung an den NAP.b

 Zum Bildungssystem Sport: Grundsätzlich gelten hier die gesamten vorliegenden Ergebnisse als jugendrelevant. Nachstehend ein beispielhafter Auszug: Schaffung von schulartspezifischen Leistungssportklassen; Entwicklung von Angeboten „Lehre und Spitzensport“; Entwicklung von Angeboten „Studium und Spitzensport“; Leitfaden durchgängiges Laufbahnmodell im Sinne der dualen Karriere (Ausbildung und Leistungssport) im Rahmen der Gesamtstrategie

Zu Sport und Gesellschaft: Implementierung von Präventionsmaßnahmen gegen sexuelle Gewalt und Machtmissbrauch im Sport; Erhöhung des Anteils an aktiv Sport treibenden Frauen und Mädchen und Reduzierung von Teilnahmebarrieren; Sport und Behinderung: Förderung von Bewegung und Sport von Schülerinnen und Schülern mit Behinderung, gemeinsame Jugendwettkämpfe, Inklusion; Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung in Sportorganisationen, Schulen und sonstigen Einrichtungen über langfristige Chancen des Sporttreibens; Steigerung der Partizipation an Bewegung und Sport von sozial benachteiligten Menschen

Veröffentlicht: 2011
Federführung: BKA
Mitwirkende Ressorts: BMF, BMBWF, BMDW, BMVIT
Jugendpolitische Anknüpfungspunkte: Die FTI-Strategie formuliert in der gesamten Bildungskette Anknüpfungspunkte zu jugendpolitischen Anliegen (Optimierung des Bildungssystems; Entschärfung der sozialen Selektivität und bessere Durchlässigkeit zwischen den Bildungsgängen bzw. -wegen; durchgängige Qualitätssteigerung im Unterricht; verbesserte Integration von Zuwandernden und Ausgleich der Gender-Ungleichgewichte; Erhöhung der Maturantinnen- und Maturantenquote; Verbesserung der Studienbedingungen an den Hochschulen; Begabtenförderung; etc.).

Die FTI-Strategie befindet sich derzeit in Überarbeitung.

(Link zur Strategie)

Veröffentlicht: 2011
Federführung: BMBWF
Jugendpolitische Anknüpfungspunkte: Vision: Altersgruppen adäquates Niveau, Chancengleichheit trotz unterschiedlicher sozialer Herkunft; Verhinderung von Schulabbrüchen durch ein Modularsystem; Verbesserung der Lesekompetenz bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund; flexible Organisationsformen für weiterführende Bildung; Ausbau von alternativen Übergangssystemen ins Berufsleben; Bildungsberatung; Zusammenarbeit zw. Schule, Jugendarbeit u. Betrieben unter Einbeziehung innovativer Konzepte der Mentoren- und Freiwilligenarbeit; Partizipativer Prozess soll erlebbar sein, Jugendliche einbinden; Ausbau der Freiwilligenzentren zu Anlauf- und Informationsstellen für Vermittlung und Begleitung von Freiwilligen; Aufwertung von Freiwilligenarbeit durch Anerkennungsverfahren für Fertigkeiten u. Kompetenzen

(Link zur Strategie)

Veröffentlicht: 2017
Federführung: BKA
Jugendpolitische Anknüpfungspunkte:  Aufgrund eines partizipativen Prozesses mit der Roma-Zivilgesellschaft und vor dem Hintergrund von Mehrfachdiskriminierungen wurde das Ziel „Ermächtigung der Roma-Jugend“ in die überarbeitete Roma-Integrationsstrategie aufgenommen. Als Maßnahmen mit Jugendschwerpunkt in der Roma-Strategie (zum Teil auch bei anderen Zielen) sind vorgesehen: Präventionsarbeit mit jungen Romnja und Roma; Einrichtung eines berufsbegleitenden Lehrgangs „Roma Empowerment“; Aus- und Weiterbildung (junger) zivilgesellschaftliche Roma-Akteurinnen und -Akteuren im Bereich Training und Informationsvermittlung; Qualifizierung (junger) Roma und Romnja zur Abhaltung von Seminaren an Bildungseinrichtungen; Ausbildung jugendlicher Roma zu Jugendleiterinnen und -leitern; Vernetzung der Akteure im Bereich Jugendarbeit mit der Roma-Jugend; Ermöglichung des Zugangs zu allgemeinen Maßnahmen für Jugendliche (Erasmus plus, Teilnahme an Jugendbegegnungen) für junge Roma und Romnja; Entwicklung und Durchführung außerschulischer Bildungs- und Jugendaktivitäten mit jungen Roma unter Anleitung von jugendlichen Roma-Rolemodels; Einbindung zivilgesellschaftlicher Vertreterinnen und Vertreter der Roma-Jugend und junge Roma und Romnja in den Strukturierten Dialog zum "erneuerten Kooperationsrahmen für eine jugendpolitische Zusammenarbeit in Europa"; spezielle Angebote für junge Roma und Romnja im Bereich Gedenken und Erinnerung an den Völkermord; Sensibilisierung junger Roma und Romnja für Antiziganismus und Hate Speech.

(Link zur Strategie)

Veröffentlicht: 2017
Federführung: BMBWF
Jugendpolitische Anknüpfungspunkte: Feststellung und Anerkennung von Kompetenzen abseits der klassischen Bildungswege beispielsweise in der Freizeit oder im Rahmen ehrenamtlicher Tätigkeit.

(Link zur Website)

Veröffentlicht: 2018
Federführung: BMVIT
Mitwirkende Ressorts: BMF, BMDW
Jugendpolitische Anknüpfungspunkte: Die 5G-Strategie zielt darauf ab, mit optimierten Rahmenbedingungen die Einführung des 5G-Mobilfunk-Standards zu ermöglichen und die damit verbundenen Chancen für Bürgerinnen und Bürger, Wirtschaft, Industrie und Wissenschaft zu realisieren. Insbesondere Jugendliche gehören zu starken Nutzern digitaler Infrastruktur und nutzen diese in unterschiedlichen Lebensbereichen im Alltag. Konkrete Maßnahmen im Rahmen der Handlungsfelder Infrastruktur und Anwendungen wurden erarbeitet, wobei Jugendliche in all diesen Bereichen eine starke Betroffenheit aufweisen. Hervorzuheben ist insbesondere der Bereich Bildung, welcher Lernerlebnisse durch digitale Lernumgebungen völlig verändert. Entwicklungen wie Augmented und Virtual Reality im Bereich der Bildung und der Medien der Zukunft werden den Bedarf an mobilen Breitbandkapazitäten massiv steigern. Interaktive Teilnahme an Unterrichtseinheiten multimedialer Anwendungen (z.B. Distance Learning, etc.) werden immer gefragter und 5G ermöglicht hier völlig neue Erlebnisse. Durch den vermehrten Einsatz digitaler Vermittlungsformen wird der Trend zur Individualisierung des Unterrichtes weiter verstärkt und damit einem wachsenden Bedürfnis der Menschen nach orts- und zeitunabhängigem Lernen Rechnung getragen.

(Link zur Strategie)

Veröffentlicht: 2015
Federführung: BMEIA
Jugendpolitische Anknüpfungspunkte: Der 50 Punkte - Plan definiert 8 Handlungsfelder ("Sprache und Bildung", "Arbeit und Beruf", "Rechtsstaat und Werte", "Gesundheit und Soziales", "Interkultureller Dialog", "Sport und Freizeit", "Wohnen und die regionale Dimension der Integration", "Allgemeine strukturelle Maßnahmen") mit Maßnahmenempfehlungen, die sich auch explizit an junge Menschen richten.

(Link zum 50 Punkte - Plan)

Veröffentlicht: 2018
Federführung: BMVIT, BMNT
Mitwirkende Ressorts: BMBWF
Jugendpolitische Anknüpfungspunkte: Das Thema Klimaschutz beschäftigt im Kontext der „Fridays for Future“-Bewegung seit Beginn des Jahres 2019 viele Kinder und Jugendliche. Die Klima- und Energiestrategie der Bundesregierung adressiert dieses Zukunftsthema direkt und nennt zentrale Ziele und Aufgaben für die Erreichung der Klimaziele bis 2030 bzw. 2050. Aus-, Weiter- und Bewusstseinsbildung zählen zu den zentralen Aufgaben der Strategie und sind in einem eigenen Leuchtturm 11 (Kommunikation - Bildung und Bewusstsein schaffen für eine nachhaltige Zukunft) gebündelt.
Weitere Anknüpfungspunkte ergeben sich durch klimaaktiv mobil "Mobilitätsmanagement für Kinder, Eltern und Schulen" sowie "Jugendmobilität"; Energiesparen durch stärkere Verankerung der Themen Energienutzung, Energieeffizienz, Ressourcen und Klimaschutz entlang der gesamten Bildungskette.

(Link zur Strategie), (Link zur Website)

Kontakt

Kompetenzzentrum Jugend

Referat V/5/a, Bundeskanzleramt

E-Mail: jugendstrategie@bka.gv.at