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Handlungsfelder

Die Handlungsfelder bilden das Grundgerüst für die Österreichische Jugendstrategie

Vom Rahmenziel zum Handlungsfeld

Die Österreichische Jugendstrategie wurde als laufender Prozess zur Bündelung jugendpolitischer Anstrengungen weiterentwickelt um den aktuellen Anforderungen gerecht zu werden. Aus den bisherigen Erfahrungen zeigte sich, dass die thematische Breite der Österreichischen Jugendstrategie einen geeigneten Rahmen für die vielfältigen Maßnahmen darstellt. Um digitale Lebenswelten von jungen Menschen in der Österreichischen Jugendstrategie sichtbarer zu machen, wurde das Handlungsfeld "Medien und Information" explizit aufgenommen.

Um den Querschnittscharakter der Österreichischen Jugendstrategie stärker hervorzuheben, ist es vorgesehen, gemeinsam mit anderen Bundesministerien Ziele zu erarbeiten. Die Umsetzungsverantwortung verbleibt dabei beim jeweiligen politischen Bereich.

Die früheren Strategischen Ziele (und diesbezügliche Maßnahmen) finden Sie in den bisher erschienenen Dokumentationen zur Österreichischen Jugendstrategie.

Handlungsfelder

4 Themen haben für die Jugendpolitik in Österreich prioritäre strategische Bedeutung. Sie wurden daher als Handlungsfelder der Jugendstrategie definiert: sie geben die Richtung vor, in die das gemeinsame Bemühen gehen muss.

Es handelt sich dabei um

  • Bildung und Beschäftigung
  • Beteiligung und Engagement
  • Lebensqualität und Miteinander
  • Medien und Information

Handlungsfeld Bildung und Beschäftigung

Bildung sichert Zukunft

Grundlage für den Wohlstand in Österreich sind in erster Linie die Talente und Qualifikationen der beschäftigten Menschen.

Dieses Handlungsfeld ist daher dem Anliegen gewidmet, dass alle jungen Menschen ihre Talente bestmöglich entwickeln, ihre Chancen nutzen und aktuellen sowie zukünftigen Herausforderungen in der Arbeitswelt begegnen können.

Zur Umsetzung des Handlungsfelds "Bildung und Beschäftigung" im Bereich des Bundeskanzleramtes

Handlungsfeld Beteiligung und Engagement

Engagement zahlt sich aus

Eine lebendige Demokratie braucht engagierte Menschen, die sich beteiligen und mitbestimmen wollen – und Rahmenbedingungen, die dieses Engagement ermöglichen. Junge Menschen sollen bei Entscheidungen, die ihre Lebenswelt betreffen, bestmöglich mitreden, mitgestalten und mitbestimmen können. In Österreich gibt es eine lange und im europäischen Vergleich sehr ausgeprägte Tradition des freiwilligen Engagements, die es weiterhin zu fördern gilt.

Das Handlungsfeld dient daher der Verstärkung der gesellschaftlichen Beteiligung Jugendlicher und der Entwicklung von zeitgemäßen Anerkennungs- und Anreizsystemen für freiwilliges Engagement junger Menschen.

Zur Umsetzung des Handlungsfelds "Beteiligung und Engagement" im Bereich des Bundeskanzleramtes.

Handlungsfeld Lebensqualität und Miteinander

Gemeinsam an der Zukunft arbeiten

Veränderungen in vielen Lebensbereichen erfordern eine aktive Lebensgestaltung. Jugendliche müssen entsprechend gefördert und gefordert werden, damit sie Verantwortung für ihre Zukunft übernehmen können. Die österreichische Jugendpolitik stellt deshalb Jugendlichen Instrumente für ein selbständiges und eigenverantwortliches Leben zur Verfügung, ohne sie dabei zu bevormunden.

Deshalb adressiert das Handlungsfeld jene Lebensbereiche von Jugendlichen, die sie in ihrem Heranwachsen und im Übergang zum Erwachsen-Sein - wie etwa Gesundheit, Umwelt, Familie, Mobilität, aber auch persönliche Lebensperspektiven und Lebenszufriedenheit - betreffen.

Zur Umsetzung des Handlungsfelds "Lebensqualität und Miteinander"  im Bereich des Bundeskanzleramtes.

Handlungsfeld Medien und Information

Sicher und kompetent die Chancen nutzen

Für die Jugendpolitik gilt es in besonderer Weise die Digitalisierung unserer Informationsgesellschaft aktiv als Chance zu nutzen. Junge Menschen sind in vielerlei Hinsicht Vorreiter der Digitalisierung und der Aneignung neuer Technologien und Medien. Gerade deshalb und auf Grund ihrer Lebensphase sind sie aber auch besonderen Risiken ausgesetzt.

Die Österreichische Jugendstrategie legt mit dem neuen Handlungsfeld Medien und Information besonderes Augenmerk auf all jenen Maßnahmen, die auf eine Stärkung der Medienkompetenz von Heranwachsenden, von Familien, von Fachpersonen der Jugendarbeit sowie von anderen pädagogisch Tätigen abzielen. Dazu gehören die Stärkung der Informationskompetenz sowie das Bereitstellen jugendgerechter und jugendrelevanter Information, gerade in Zeiten von Cybermobbing, Hassrede und „Fake News“.

Zur Umsetzung des Handlungsfelds "Medien und Information"  im Bereich des Bundeskanzleramtes.

Kontakt

Kompetenzzentrum Jugend

E-Mail: jugendstrategie@bka.gv.at