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EU-Programm ERASMUS+: Jugend in Aktion

Mit dem Dachprogramm für Bildung, Sport und Jugend setzt die Europäische Kommission das bisherige Programm JUGEND IN AKTION mit einem eigenen Jugend-Kapitel in ERASMUS + fort: hier stehen Kofinanzierungsgelder zur Verfügung, die junge Antragsteller/-innen für ihre Projektideen nutzen können.

Durch verschiedene Formen von Jugend-Begegnungen (Workshops, Seminare, Trainings oder Freiwilligendienste) sollen gemeinsame europäische Ziele wie die Förderung aktiver Bürgerinnenschaft junger Menschen, die Entwicklung von Solidarität und Toleranz sowie gegenseitiges Verständnis von Jugendlichen unterschiedlicher Herkunftsländer erreicht werden.

Für die Umsetzung im Programmland beauftragen das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung und die Europäische Kommission eine gemeinsame Nationalagentur - in Österreich derzeit das Interkulturelle Zentrum in Arbeitsgemeinschaft mit dem Institut für Erziehungswissenschaften der Universität Innsbruck. Neun Regionalstellen in den Bundesländern ermöglichen den Antragsteller/-innen guten und niederschwelligen Zugang zu Information und Beratung.

Zielgruppe der Programm-Aktivitäten sind Jugendliche zwischen 13 und 30 Jahren und in der Jugendarbeit Tätige - all jene, die im Team mit internationalen Partnern ein Projekt zu einem "Thema von gemeinsamem Interesse" erarbeiten und durchführen wollen. Die Besonderheit von ERASMUS+ : JUGEND IN AKTION besteht im niederschwelligen Zugang. Die Teilnahme steht Einzelpersonen genauso wie Vereinen, Jugendorganisationen oder informellen Gruppen offen, es sind keine bestimmten Vorkenntnisse erforderlich.

Neben Jugendbegegnungen, Jugendseminaren und dem Europäischen Freiwilligendienst bietet ERASMUS+ : JUGEND IN AKTION auch Netzwerkprojekte und  diverse Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für in der Jugendarbeit Tätige.

Vertiefende Informationen zu den einzelnen Aktionslinien, Anträge, Fristen und Formalkriterien sind auf der Homepage der Österreichischen Agentur für ERASMUS+ : JUGEND IN AKTION zu finden.

Das in Österreich basierte RAY-Netzwerk liefert Begleitforschung zur Umsetzung der Programminhalte und konnte bestätigen, dass die Teilnahme an JUGEND IN AKTION-Aktivitäten alle acht Schlüsselkompetenzen stärkt.

Der neue sektorenübergreifende Ansatz von ERASMUS+  entspricht damit der EU-Jugendstrategie und wird neue Formen und Wege der Zusammenarbeit der Bildungs-, Ausbildungs- und Jugendpolitik-Sektoren öffnen.

Kontakt

Abteilung Internationale Jugend- und Familienpolitik

E-Mail: int.familien.jugend@bka.gv.at