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Girls' Day MINI im Bundesdienst: Informationen für PädagogInnen

Bei Exkursionen zu ausgewählten Orten (z.B. Museen, Unternehmen, Ministerien) erleben die Kinder, wie spannend technische und naturwissenschaftliche Phänomene sind. Die Programme des Girls' Day MINI richten sich an Mädchen im Kindergartenalter ab 4 Jahren.

Allgemeines zur Bedeutung der Technik und Naturwissenschaften für Kinder im Vorschulalter

Foto: Teilnehmende Institution

Kindliches Experimentierverhalten: Kinder wollen sich mit ihrer Umwelt und deren Erscheinungen auseinandersetzen. Ihre Neugierde und Wissbegierde ist in dieser Altersstufe fast grenzenlos. Täglich entdecken Kinder Neues, das zum Ausprobieren und Erforschen anregt. Die Kinder stellen uns Fragen über Zusammenhänge, Wirkungsbereiche und sichtbare Veränderungen in ihrem Erfahrungskreis. Der Blick des Kindes ist nach außen gerichtet, sie sehen, hören, fühlen, tasten und explorieren dadurch ihre Umgebung.

Kinder bringen eigene Erfahrungen mit ein und verarbeiten dadurch den technisch-naturwissenschaftlichen Lerninhalt: Durch Fragen, Vergleichen, Assoziieren entwickeln sie ihre eigenen Ideen und Anschauungen, schmieden Pläne und erstellen eigene Hypothesen.

Kinder schaffen ihr eigenes Produkt und erleben sich als SchöpferInnen: Sie gestalten ihre Spiele nach eigenen Ideen und Erfahrungen, sie entwickeln ihre Ideen weiter und erfinden Neues. Sie produzieren eigene Werke und übertragen ihre Erfahrungen auf neue Situationen und Materialien.

Nicht alleine das Beobachten, sondern vor allem die eigene experimentelle Erfahrung hat sich bei Kindern als ein erster Zugang zur Natur bewährt. Zugleich bildet das Experimentieren auf mehrfache Weise: Es werden die Geschicklichkeit, der Gesichtssinn, die akustische und die taktile Wahrnehmung geschult. Durch die Aufforderung an die Kinder ihre Beobachtungen und Hypothesen und Fragen zu formulieren, sind außerdem die sprachlichen Fertigkeiten gefordert. Auch das Aufzählen der für das Experiment benötigten Materialien braucht sprachliches Wissen und einen großen Wortschatz.

Experimentieren hat zu dem auch noch einen kognitiven Aspekt: Es bedarf einer Deutung, vor allem, wenn das Ergebnis verblüfft und Anlass zum Hinterfragen gibt. Dieses Hinterfragen entspricht dem stark ausgeprägten Wissensdrang von Vorschulkindern, den sie mit vielen „Warum-Wieso-Weshalb“-Fragen zum Ausdruck bringen. Gerade Phänomene der unbelebten Natur lassen sich durch Kausalbeziehungen, d.h. Wenn-dann-Bezüge deuten. Z.B. „Immer wenn einer Kerze Luft entzogen wird, dann erlischt sie“.

Teilnahme am Girls’ Day MINI für Kindergartengruppen

Aufsichtspflicht: Die Kindergartenkinder werden von den KindergartenpädagogInnen in die Betriebe begleitet. Während der Veranstaltung besteht die Aufsichtspflicht der KindergartenpädagogInnen.

Koordinationsstelle des Girls‘ Day im Bundesdienst
Ansprechperson:

Mag. Marine Sadoyan
Bundeskanzleramt
Abteilung III/1 Gleichstellungspolitische Grundsatz- und Rechtsangelegenheiten
Minoritenplatz 3 1010 Wien
T +43 1 531 15-63 2413
marine.sadoyan@bka.gv.at