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Maßnahmen in Österreich

Auf Initiative des Frauenministeriums gibt es seit 2014 das "Retusche-Barometer" auf der Website des Österreichischen Werberates. Die Echtheit von Werbefotos steht dabei auf dem Prüfstand: Anhand eines Tools kann selbst eingeschätzt werden, ob Bildbearbeitungsprogramme für Werbesujets verwendet wurden, um die Körperformen der Models zu retuschieren. Ziel ist es, vor allem junge Erwachsene zu einem kritischen Werbekonsum zu bewegen, da sie für den Werbemarkt als leicht beeinflussbar gelten, häufig konsumieren und daher eine bedeutende Zielgruppe für Werbestrategien sind. Es ist daher besonders wichtig, junge Erwachsene über die Gesundheitsrisiken aufzuklären und Nachahmungen zu unterbinden. Zu einer gesetzlichen Regelung, die es zum Beispiel in Frankreich gibt, wonach retuschierte Bilder gekennzeichnet werden müssen, ist es bisher nicht gekommen.